Hochschulen: Studieren und arbeiten mit klarem Kopf

Viele Erwachsene trinken im Durchschnitt täglich mehr als vier Gläser Alkohol. Das ist mehr, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für gesundheitlich unbedenklich hält. Deshalb wendet sich die Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!" an alle Menschen, die mehr oder weniger Alkohol konsumieren. So sollte sich jeder und jede die Frage stellen, ob die eigenen Trinkgewohnheiten noch gesundheitsverträglich sind. Wie viel ist zu viel? Worauf sollte ich achten, wenn ich Alkohol trinke?

Gesundheitsförderung an Hochschulen – auch zum Thema Alkoholkonum

Der Arbeitskreis Gesundheitsfördernde Hochschulen (AGH) ist dem Settingansatz der Gesundheitsförderung verpflichtet und hat sich in den letzten 20 Jahren sowohl der Gesundheit von Studierenden gewidmet, als auch der Gesundheit der Beschäftigten. Unter anderem arbeitet der AGH auch zum Thema Substanzkonsum – mit Fachtagungen, Erhebungen und der Beratung zum Thema Substanzkonsum und Sucht an der Hochschule. Um dies sichtbarer zu machen, beteiligt sich der AGH an der Aktionswoche Alkohol unter dem Motto „Studieren und arbeiten mit klarem Kopf“.

Studieren und arbeiten mit klarem Kopf - machen Sie mit!

Der AHG ruft Hochschulen auf, sich unter dem Motto „Studieren und arbeiten mit klarem Kopf“ an der Aktionswoche Alkohol zu beteiligen. Setzen Sie schon Projekte und Aktionen zum Thema Substanzkonsum und Sucht an Ihrer Hochschule um? Dann lassen Sie andere an Ihren Erfahrungen teilhaben. Auf der Website des AGH werden Modelle guter Praxis vorgestellt. Sie geben anderen Hochschulen Anregungen und laden sie ein, selbst aktiv zu werden.

Binden Sie Studierende ein!

Das gilt besonders für Studienfächer wie Soziale Arbeit oder Psychologie, die im Berufsfeld Suchtprävention ausbilden. Sie sind aufgerufen, sich zu engagieren und dabei Studierende einzubinden. Für die Aktionswoche stellt die DHS den Hochschulen kostenfrei Informationsmaterial zum Thema Alkohol zur Verfügung. Selbstverständlich kann die Aktionswoche Anlass sein, die Aufmerksamkeit auch den anderen Suchtproblematiken zu widmen. Dazu gehört nach den entsprechenden Forschungsergebnissen insbesondere der übermäßige Medikamentengebrauch bei Studentinnen.

Betriebliche Suchtprävention an Hochschulen

Betriebliche Suchtprävention ist seit Jahrzehnten Bestandteil moderner Personalpolitik in öffentlichen Verwaltungen – auch an Hochschulen. So bietet es sich an, sich mit Aktionen an der Aktionswoche Alkohol zu beteiligen. „Alkohol? Weniger ist besser“ kann ein Thema des betrieblichen Gesundheitsmanagement sein. Es kann aber auch mit Fragen des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit verbunden werden.

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