Alkohol? Nicht am Arbeitsplatz!

Alkohol ist oft auf dem Arbeitsplatz vorhanden. Zum Beispiel bei Abschieden, beim Mittagessen, After-Work etc. Dieser Konsum am Arbeitsplatz hat Auswirkungen auf die Gesundheit der Arbeitnehmer (Verkehrsunfälle, Bedienen von Maschinen, Fahren von Maschinen usw.) und vermindert die Arbeitsleistung.

Laut der DHS hat der Konsum von Alkohol Auswirkungen auf die Anzahl und das Ausmaß von Arbeitsunfällen; schätzungsweise 25% aller Arbeitsunfälle sind auf Alkohol zurückzuführen:

0,2 Promille Blutalkohol: doppelt so hohes Unfallrisiko als nüchtern. 0,3 Promille Blutalkohol: verminderte Aufmerksamkeit, geringere Konzentrationsfähigkeit und nachlassender Widerstand gegen Ermüdung; zweimal höheres Unfallrisiko als nüchtern. 0,5 Promille Blutalkohol: verlangsamte Reaktionsfähigkeit; dreimal höheres Unfallrisiko als nüchtern. 0,8 Promille Blutalkohol: deutliche Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinns, der Klarheit des Denkens und des selbstkritischen Handelns, deutlich verlangsamte Reaktionsfähigkeit; viereinhalbmal höheres Unfallrisiko als nüchtern. 1,5 Promille Blutalkohol: 16-mal höheres Unfallrisiko als nüchtern.

Andere Konsequenzen von Alkohol am Arbeitsplatz sind:

  • das Ausfallen von Arbeitskräften (das Fehlen des Personals ist 3- bis 5-mal höher, bei riskantem Alkoholkonsum).
  • Verminderung der Produktivität, der Aufmerksamkeit und der Konzentration der Konsumenten, aber auch von den Arbeitskräften, die durch den Konsum ihrer Kollegen beeinflusst werden und dadurch mehr oder schneller arbeiten müssen.
  • negativer Einfluss auf soziale Beziehungen (Scheidungen, schlechtes Arbeitsklima) und Arbeitsbeziehungen (Kündigung: jede 6. Kündigung ist auf Alkohol zurückzuführen)
  • ein Drittel aller Verkehrsunfalle sind auf Alkohol zurückzuführen (laut der Sécurité routière).

(Bröschure DHS)

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