Verantwortung abgeben statt Fehlverhalten decken

Kollegen/-innen helfen Betroffenen nicht, indem sie ihnen Arbeit abnehmen oder Fehlverhalten decken.

Es ist wichtig, dass Betroffene selbst Verantwortung für ihr Verhalten tragen. Suchen Sie das direkte Gespräch. Vorwürfe bringen nichts. Die Sorge und Beobachtungen sollten im Mittelpunkt stehen.

 

Beratung und Unterstützung suchen

Ein Gespräch mit Vertrauten über die belastende Situation hilft. Betriebsintern sind die Arbeitsmedizin, der Sozialdienst, die Personalabteilung oder andere Vertrauenspersonen erste Ansprechpartner. Außerhalb des Betriebes bietet das Fachpersonal der Suchtberatung Unterstützung an. Beratungsstellen in der Nähe finden Sie unter www.aktionswoche-alkohol.lu [Rubrik Rat & Hilfe].

 

Das Gespräch mit Vorgesetzten

Häufig zögern Kollegen/-innen zu lange, das Thema anzusprechen und wollen den Betroffenen nicht „anschwärzen“. Was also tun, wenn das Gespräcmit der betroffenen Person nichts bewirkt hat? Dann sollte der direkte Vorgesetzte angesprochen werden.

Die vermuteten Alkoholprobleme der betroffenen Person müssen nicht Thema sein, sondern der Bezug auf das Arbeitsverhalten und die Leistung. Die eigene aktuelle Arbeitssituation und Bedürfnisse sollten in den Vordergrund gestellt werden.

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